Radiobeitrag von Bayern 1 über das Kegeln in Großbardorf
Am Mittwoch, den 07.08.2019 brachte Bayern 1 einen Beitrag über das Kegeln beim TSV
TSV Großbardorf: Kein Nachwuchsmangel bei den Keglern
Der TSV Großbardorf im Landkreis Rhön-Grabfeld ist bekannt für seine Erfolge im Fußball. Was weniger bekannt ist: Die Großbardorfer spielen auch in der 2. Bundesliga. Allerdings nicht im Fußball, sondern im Kegeln.
Während andere Kegelvereine über Nachwuchsmangel klagen, muss sich der TSV Großbardorf darüber keine Sorgen machen. Viele der Spieler sind nicht schon im Seniorenalter, sondern zwischen 30 und 40 Jahre alt. So wie Christian Helmerich. Beim Training gibt er seiner Kugel mächtig Schub. Sie ist mit 36 Stundenkilometern fast so schnell wie ein Moped - und dann fallen die Kegel. Im Wettkampf macht er das 120 Mal. Zwei Mal Training in der Woche ist normal, am Wochenende Wettkampf. Hinzu kommt noch eine Einheit Kraftsport.
Mehr Anerkennung für den Kegelsport
Patrick Ortloff ist 2006 mit der Junioren-Nationalmannschaft Weltmeister geworden. Er wünscht sich mehr Anerkennung für seine Sportart: „Im Kegeln steckt so viel drin: Konzentration, Kondition, Präzision. Und bei dem Spielsystem mit 120 Wurf, Mann gegen Mann – da darf man sich keine Schwächen erlauben.“
Vom verrufenen Kneipensport zum Spitzensport?
Dennoch: Obwohl sie in der zweiten Bundesliga spielen - eine Zuschauerresonanz wie beim Fußball erleben die Kegler nicht. Von vielen werden sie nur belächelt. Dominik Geis spornt das aber noch mehr an: „Die Faszination ist es auch so einen Randsport, einen verrufenen Kneipensport, zu einem Spitzensport zu machen.“ Am 14. August starten die Großbardorfer Kegler in die neue Saison. Das Ziel: Der Aufstieg in die erste Kegelbundesliga.







